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Königreich Preußen Steinschlossgewehr / Infanteriegewehr um 1813 / 1815

, Schloßbezeichnung "POTZDAM MAGAZ" und "G.S.", typisches schlichtes Schloß aus Eisen und schlichter Holzschaft, Lauf noch mit schwach erkennbaren drei Adlerstempeln, sowie am Endes des Laufes mit Gravur "No28", Messing Montierung des Anschlagschaftes mit gravierter Nummer "No53", Hahn läßt sich einmal nach hinten ziehen und abdrücken, Ladestock alt provisorisch ergänzt, Feder des mittleren Laufring fehlt, Laufring am Ende fehlt, gesamte Länge ca.142 cm, ohne neuzeitliche Restaurierungen, gut zu verbessernder Zustand, dekorativ, selten

Bei diesem Stück handelt es sich bei Schloss und Lauf um Teile eines preußischen Infanteriegewehr M 1740 / M 1780 welche in den Holzschaft eines französischen Infanteriegewehr eingebaut wurden. Dies war in der Zeit der Befreiungskriege üblich. Nach großen Schlachten wie bei der Völkerschlacht von Leipzig 1813 wurden die auf dem Schlachtfeld verbliebenen Waffen eingesammelt und die beschädigten Waffen (eigene und die des Feindes) an die Magazine übergeben. Hier wurde dann improvisiert, da der Bedarf an Schusswaffen zu der Zeit extrem hoch war.

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